Faehre Koege - Roenne, Bornholm

Fähre Køge - Rønne



Von Køge bricht man mit der Fähre nach Bornholm auf, wenn man aus dem dänischen Kernland also Jütland kommt oder aus Koprnhagen, das heißt der Insel Seeland. Auch von den anderen dänischen Inseln wie Lolland, Falster, oder Fünen ist die Køge-Fähre die empfehlenswerteste auf dem Weg nach Bornholm. Mit den Fähren von BornholmerFærgen ist man 6 - 6,5 Stunden unterwegs. Die Schiffe verkehren das ganze Jahr über, in der Hauptsaison mehrmals täglich. Für deutsche Urlauber bietet sich diese Fähre an, wenn die Anfahrt über Jütland kürzer ist, als zur deutschen Insel Rügen. Auch bei Urlaubern, die ihren Dänemarkurlaub mit einem Abstecher nach Bornholm erweitern wollen.




Køge

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Typische Häuser in Køge

Die alte Handelsstadt Køge ist heute fast schon eine Vorstadt von Kopenhagen. Køge hat 38 000 Einwohner. über die Hauptstraße 151 fährt man immer an der Küste entlang und immer vorbei an Bebauung. Hier an der reizvollen Køge Bugt, die sich bis Kopenhagen zieht, wollten schon immer Menschen wohnen - und sie wohnen schön, betrachtet man die vielen Villen. Obwohl Køge von seiner Lage her geradezu bestimmt wäre, eine hektische, überaus moderne Stadt zu sein - die Moderne nicht nur in der Architektur integrierend, sondern auch in der Industrie wie der Chemie oder dem Hafen, hat es viel von seinem mittelalterlichen Ambiente erhalten.

Nicht nur die herrlichen Badestrände "vor der Haustür", an denen nichts an die hier in der Bucht hart geführten Seeschlachten in den Jahren 1677 und 1710 erinnert, sondern auch Wälder ganz in der Nähe sind erhalten wie in den Anfängen, als Køge als Landeplatz der Heringsfischer entstand. Stadtrechte bekam Køge 1288. In restaurierten Kaufmannshöfen im Stadtkern findet sich auch heute noch das Mittelalter wieder. Marktplatz und Kirkesträde bieten eines der besterhaltenen Stadtbilder Dänemarks. Zudem stehen in der Nörregade und der Vestergade einige schöne Häuser. Auch die Kirche Skt. Nicolaj gehört dazu, erbaut 1300 und damit so alt wie die Stadt selbst. Im Laufe des 15. Jh. wurde sie jedoch erheblich erweitert. In norddeutscher Gotik von außen, innen während der Reformationszeit, reich mit neuer barocker Ausschmückung versehen, so erstrahlt sie noch heute. Vom hohen Kirchturm aus verfolgte König Christian V. 1677 die Seeschlacht unter Admiral Niels Juel.